Website Styleguide

Architektenkammer Sachsen

Dieser Styleguide dient als verbindlicher Leitfaden für die Erstellung klar strukturierter, konsistenter und nutzerorientierter Inhaltsseiten in TYPO3. Er beschreibt die grundlegenden Gestaltungselemente, deren Einsatzmöglichkeiten sowie bewährte Muster für den Aufbau einzelner Seitentypen. Ziel ist es, ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten und zugleich genügend Flexibilität zu bieten, um Inhalte präzise und verständlich zu vermitteln. Kenntnisse im Umgang mit dem CMS TYPO3 werden vorausgesetzt. Im Fokus stehen daher nicht technische Anleitungen, sondern die inhaltliche und visuelle Umsetzung. Der Styleguide unterstützt alle Redakteur:innen dabei, Inhalte effizient zu planen, leserfreundlich aufzubereiten und nachhaltig zu strukturieren.

Baukasten-System für flexible Layouts

Das CMS-Baukastensystem basiert auf einem flexiblen Raster aus zwölf Spalten, das die Grundlage für alle Inhaltslayouts bildet. Dieses 12-Spalten-Grid ermöglicht es, Inhalte in unterschiedlichen Breiten zu platzieren, indem Elemente über 1, 2, 3 oder 4 Spalten hinweg aufgespannt werden. Auf diese Weise entstehen vielfältige Layoutvarianten – von schmalen Textelementen bis hin zu vollbreiten Bild- oder Modulbereichen. Durch die klare Struktur des Rasters bleiben Seiten übersichtlich, visuell ausgewogen und leicht anpassbar. Gleichzeitig unterstützt das System ein responsives Verhalten: Spalten können sich je nach Bildschirmgröße neu anordnen oder untereinander fließen, sodass Inhalte auf allen Endgeräten optimal dargestellt werden.

Barrierefreiheit ist vor allem Struktur

Beim Aufbau von Layouts spielen heute nicht nur optische Aspekte eine Rolle – ebenso wichtig ist die Barrierefreiheit. Damit Inhalte für alle Menschen verständlich und nutzbar sind, müssen Inhalte klar strukturiert werden. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei die richtige Reihenfolge der Überschriften. Jede Seite benötigt zuerst eine eindeutige Hauptüberschrift (H1), die das Thema der Seite beschreibt. Darunter folgen Abschnittsüberschriften der Ebene H2, anschließend – falls nötig – weitere Unterebenen wie H3 oder H4. Diese Reihenfolge darf nicht übersprungen werden, da Screenreader und andere Hilfsmittel diese Struktur nutzen, um Besucherinnen und Besuchern eine Orientierung zu geben. Eine saubere Hierarchie verbessert somit nicht nur die Lesbarkeit, sondern stellt sicher, dass alle Inhalte barrierefrei zugänglich bleiben.

Beispiel für eine saubere
Überschriftenstruktur

  • H1: Titel der Seite
    Beschreibt eindeutig das Hauptthema der gesamten Seite.
    Danach folgt in der Regel ein Vortext als Einleitung 
  • H2: Erster inhaltlicher Abschnitt
    Einführung in ein Unterthema.
  • H3: Unterpunkt innerhalb des Abschnitts
    Dient der weiteren thematischen Vertiefung.
  • H2: Zweiter inhaltlicher Abschnitt
    Neues Unterthema auf gleicher Ebene wie der vorige H2-Bereich.

Kurze Checkliste
für Redakteur:innen

  • Gibt es genau **eine** H1?
  • Beginnen alle Inhalte logisch mit H2, nicht mit H3 oder H4?
  • Sind die Hierarchie-Ebenen in der richtigen Reihenfolge (ohne Sprünge)?
  • Beschreiben Überschriften klar, worum es im folgenden Absatz geht?
  • Bleibt die Struktur auch bei komplexeren Seiten nachvollziehbar?

Diese Leitlinien helfen dabei, Inhalte klar zu gliedern, verständlich zu halten und für alle Nutzerinnen und Nutzer zugänglich zu machen.

Verlinkungen

Links sollten stets eindeutig und verständlich benannt werden, damit Nutzerinnen und Nutzer sofort erkennen, wohin sie führen. Verlinke daher niemals nur Wörter wie „hier“ oder „mehr“, da sie keinen Hinweis auf den Zielinhalt geben. Stattdessen sollte der Linktext den Inhalt beschreiben, zum Beispiel „Formular zur Anmeldung“ oder „Leitfaden für Bildnutzung“.

Weiterführende Inhalte – etwa Unterseiten oder Aktionen – werden idealerweise als gut sichtbare Buttons oder als separate Linkelemente dargestellt.

Im Fließtext sollten ausschließlich echte Querverweise gesetzt werden, also Links, die direkt zum Verständnis des aktuellen Inhalts beitragen.

Dateien wie PDFs werden nicht im Text versteckt verlinkt. Stattdessen sollten sie als klar gekennzeichnete Dateilinks oder in Form einer Dateiliste am Ende eines Textabschnitts bereitgestellt werden. Das erhöht die Übersichtlichkeit und hilft Nutzerinnen und Nutzern, schnell zu erkennen, was heruntergeladen wird.

Hintergrundfarbe rot

Nur für spezielle Anwendungen mit Warn-Charakter. Wird in der Regel nicht für die Seitengestaltung verwendet.

Hintergrundfarbe rot (80%)

Rote Fläche mit 80% Deckung (20% Transparenz). Wird ausschließlich für Header auf Startseite verwendet.

Hintergrundfarbe grau5 (80%)

Graue Fläche mit 80% Deckung (20% Transparenz). Wird ausschließlich für Header auf Startseite verwendet.

Hintergrundfarbe Weiß oder ohne Eintrag (als Standardwert)

Standardeinstellung für Container: weißer Hintergrund

Hintergrundfarbe grau6

Hellste graue Fläche. Standardwert für Abgrenzung zu weißem Hintergrund.

Grau1

Grau2

Grau4